Rückblick und Sonntagsspaziergang

Die vergangene Woche – Woche 11 in 2020 – brachte uns viel Regen und täglich neue Nachrichten zum Coronavirus. Weltweit schließen Staaten ihre Grenzen, Deutschland schließt ab nächste Woche Schulen und Kindergärten. Die Kinder sollen also für 5 Wochen zuhause bleiben. Das bedeutet Stress für Eltern und Kinder……………………..Theater und Museen schließen ebenfalls. Wer kann, soll im Homeoffice arbeiten, was natürlich nicht überall geht. Handwerk, Produktions- und Fertigungsbetriebe können das natürlich nicht. Und im Gesundheitswesen benötigt man auch die Mitarbeiter vor Ort.

Also eine ganz neue Situation für uns. Wir, die wir bisher in einem sicheren Umfeld gelebt haben, sollen plötzlich zuhause bleiben, nicht ins Kino gehen, nicht in die Stadt fahren, keinen Urlaub machen………………nah ja, so wirklich schlimm ist es ja auch nicht, wir haben zumindest noch ein Dach über dem Kopf, unsere Häuser sind warm und heil ………………………wir sitzen nicht in den Flüchtlingslagern in der Türkei, in Afrika oder in Griechenland, müssen nicht frieren, sind nicht Raktenangriffen ausgesetzt………………………, aber es erschreckt und verbreitet Unwohlsein. Gesundheit ist das wichtigste Gut, welches wir haben………………Soweit meine Gedanken zur letzten Woche.

Nach dem vielen Regen waren wir letzten Sonntag in Nordkirchen unterwegs.

Schloss Nordkirchen wird auch das westfälische Versailles genannt. Imposant steht es da, umgeben von Wassergräben und Baumalleen. Am letzten Wochenende führte uns unsere sonntägliche Rund dorthin. Hier einige Bilder dazu.

Schloss Nordkirchen

Großzügige Wege umgeben das Wasserschloss
Torwächter der Anlage
Torwächter Seitenansicht
Schloss Nordkirchen – Seitenansicht
Schloss Nordkirchen – Eingang zum Schlosshof
Schloss Nordkirchen – Seitenansicht
Schloss Nordkirchen – Gemäuer von der Natur erobert
Baumallee
Warten auf den Frühling

Heute meint es der Wettergott gut mit uns. Die Sonne scheint und lädt ein, in den Garten zu gehen. Zum Arbeiten ist es noch zu nass, aber zum Genießen gerade richtig. Die Bienen sind unterwegs und heute mittag waren auch einige Schmetterlinge zu Besuch.

Bleibt gesund und habt ein schönes Wochenende.

Gärten der Begegnung

Interkultureller Garten oder Garten der Begegnung – Projekte mit diesen Namen gibt es seit einigen Jahren in verschiedenen Gemeinden. Auch in unserem Ort wurde 2017 ein derartiges Projekt ins Leben gerufen. Ich bewundere die Menschen, die solche Projekte initiieren, den Mut haben, derartiges auf die Beine zu stellen.  Schließlich kann man vorher nicht abschätzen, ob das Projekt Zuspruch findet und angenommen wird und wie lange daran Interesse  besteht.

Mittlerweile ist sichtbar, was in 2017 geplant und auf den Weg gebracht wurde. Der Anfang ist gemacht.

Das Grundstück wurde eingezäunt, mit einem Tor versehen und die Gartenstücke abgesteckt. Viele Hände haben mitgeholfen. Rindenmulch wurde auf den Wegen verteilt. Inzwischen sind alle Gärten vergeben.  Es wurde nach Wasser gebohrt und eine Pumpe aufgestellt.

Es wächst auch schon einiges………………..

 

Infotafel
Infotafel

 

Pumpe
Für Wasser ist gesorgt

 

Garten
Gartenstücke

 

Obstbäume
Obstbäume

 

Garten
Garten

 

Garten
Garten

 

Kräuterbeet
Kräuterbeet

 

Kartoffeln
Gartenstück der Schule – die Kartoffeln sind aufgegangen

 

Eine spannende Sache ist dieses Projekt. Ich finde es toll, dass sich auch die Schule daran beteiligt. Kindern zu vermitteln, wie gesät und geerntet wird ist lebendiger Biounterricht und auch ein Stück praktisches Leben.

 

Land unter und erste Blütenspitzen

Anfang Januar erwartet man eigentlich Frost und Kälte. Aber in den letzten Wochen hat es stattdessen  bei uns im Münsterland stark geregnet. Die Bäche und Gräben sind bis zum Rand voll und auf den Feldern steht das Wasser.

Zwar sind wir nicht so betroffen, wie die Menschen an Rhein und Mosel. Unsere kleinen Flüsse in der Umgebung führen die Wassermassen noch in ihren Flussbetten. Aber der Niederschlag der letzten Wochen konnte vom Boden nicht mehr aufgenommen werden und steht sichtbar auf den Feldern und Wiesen.

 

Wasser
Wasser auf den Äckern und Wiesen

 

Graben
Wassergraben

 

Feld unter
Feld unter

In den letzten 2 Tagen ist es  trocken geblieben, heute zeigt sich sogar die Sonne. Etwas Frost wäre schon schön.  Im Garten würde ich gerne noch einiges abschneiden und ein wenig räumen, damit die Frühblüher es schön haben, denn die ersten Spitzen der Schneeglöckchen habe ich bereits in der letzten Woche gesehen. Und an einigen warmen Tagen, wie Silvester, verirrten sich schon einige Bienen nach draußen. Dies ist kein gutes Zeichen. Sollte es doch eigentlich um diese Jahreszeit kälter sein.

 

Erste Blütenspitzen
Erste Blütenspitzen

Allen Lesern wünsche ich eine schöne Woche – bleibt gesund.