Inzwischen ist wieder Hauptsaison bei den Imkern. Im Mai kann meistens das erste Mal im Jahr geschleudert werden. Die Bienenvölker sind im April und Mai stärker geworden. Die Honigräume wurden aufgesetzt und die Bienen bauen die Mittelwände aus, um Platz für den neuen Honig zu haben. Die Königin stiftet unermüdlich und es entstehen starke Völker. Der Imker kontrolliert regelmäßig, ob sich Weiselzellen im Bienenvolk befinden. Aus den Weiselzellen entstehen neue Königinnen. Und zwei oder mehrere Königinnen im Volk werden nicht geduldet. Da muss eine Königin ausziehen, das nennt man dann „schwärmen“. Sie nimmt einen Teil des Honigs und des Bienenvolkes mit und sucht sich eine neue Bleibe. Dann sind die Bienen und der Honig weg und der Imker hat nur noch ein geschwächtes Volk.

Im März mussten wir feststellen, dass 4 – eigentlich starke Völker – den Winter nicht überlebt haben.
Da müssen dann die Beuten abgeräumt werden. Teilweise war noch sehr viel Futter in den Waben. Alles hat mein Imker vom Bienenstand nach Hause geholt und bei mir abgestellt. Das bedeutete viel Arbeit.


Die Waben wurden mit Hilfe der Dampfwachsschmelze eingeschmolzen. Das Wachs wird gesammelt und kann in Zahlung gegeben werden oder man lässt daraus Mittelwände herstellen. Dann hat der Imker einen eigenen Wachskreislauf.



Ausgekochte Rähmchen, gebürstet und gespült mit klarem Wasser. Anschließend müssen sie noch richtig trocknen. Danach können sie wieder weiterverwendet werden. Mittelwände werden eingelötet und man kann sie wieder für die Honigräume oder Bruträume verwenden.
Das war mein heutiger Beitrag der kleinen Imkerschule. All diese Arbeiten sieht der Kunde nicht, wenn er ein Gas Honig kauft.
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Andrea Karminrot– Samstagsplausch
Allen Lesern wünsche ich eine gute Woche.

Gibt es einen Grund, warum die Völker nicht überlebt haben? Oder wißt Ihr den nicht?
So etwas ist jedenfalls immer wieder furchtbar.
Hier konnte man lesen, dass 1. in Bonn wohl mehrere Bienenschwärme (wg der Wärme und dem Nahrungsangebot) geschwärmt sind und 2. das die asiatische Hornisse in NRW stärker bekämpft werden soll (durch geschulte und ausgerüstete Imker)
Ich hoffe, nun läuft es aber erstmal rund bei Dir
Liebe Grüße
Nina
Liebe Nina,
danke für deinen lieben Kommentar. Die asiatische Hornisse wird oder ist schon eine Herausforderung für die Imker. Sie ist auch sehr aggressiv. Warum diese 4 Völker gestorben sind, weiß man nicht. Es kann an der Varroamilbe liegen…? Es ist auch nicht so tragisch, war nur viel Arbeit, all die Waben einzuschmelzen und sauber zu machen. Leider ist mein Imker, der mich jetzt schon lange unterstützt, aus privaten Gründen für 2 Monate nicht verfügbar und ich muss es jetzt alleine bewältigen – was ich eigentlich nicht kann. Ich bekomme zwar von anderen Helfern Unterstützung, aber sie sind nicht fachkundig. Ich bin nicht böse, wenn ich jetzt 4 Völker weniger aufpassen muss……
Hallo Agnes, das Imkern ist ein arbeitsreiches Hobby. Ich habe es vor vielen Jahren bei meinem Vater gesehen. Er hat ganze Sonntage bei seinen geliebten Bienen verbracht – was meine Mutter nur schwer tolerieren konnte.
Die fleißigen Bienen haben seine Arbeit mit leckerem Honig belohnt.
Liebe Grüße Elisabeth