Gartenspaziergang am Ostermontag

Der Wettergott meinte es am Ostermontag gut mit uns. Die Sonne schien den ganzen Tag und seit einigen Tagen blühen die ersten Obstbäume.

Kirsche, Pflaume und Mirabelle haben bei mir im Garten schon teilweise ihre weißen Blütenblätter entfaltet. Erfahrungsgemäß stehen bis zum 23. April alle Bäume in voller Blüte. Das ist in meinem Garten die schönste Zeit.

Kirschblüte, teilweise noch geschlossen, aber vereinzelt schon aufgeblüht.

 

Kirschblüten

 

Pflaumenblüte

Kirschblüten

 

Felsenbirne in Blüte

 

Zierapfel – neu gepflanzter Baum

 

Lerchensporn in voller Blüte – hat sich selbst ausgesät

 

Schachbrettblume

 

Schachbrettblume

 

Die Anemone

 

Rosmarin in Blüte

 

Tulpen

 

Tulpen

 

Sukkulenten

 

Kaukasisches Veilchen

Blaukissen

neuer Strauch – Euonymus Alatus – Korkflügelstrauch, Pfaffenhütchen

 

Rhabarber – wurde im letzten Jahr geteilt und umgepflanzt – ob die Ernte in diesem Jahr für einen Rhabarberkuchen reicht – die ersten Triebe sind schon da.

Es ist noch einiges zu tun im Garten. Aber die Fensterbänke und die Gartenbänke- und Liegen hat mein fleißiger Helfer bereits am Samstag gesäubert. Die Terrasse habe ich am Samstag mit einer im letzten Jahr gekauften elektrischen Fugenbürstenmaschine gesäubert. Ist trotzdem noch anstrengend und braucht auch viel Zeit, weil man mit der Maschine Fuge für Fuge abfahren muss. Danach muss alles gründlich gefegt werden. Sieht aber schon wieder gepflegter aus.

Ich habe noch einen neuen Baum – einen Zierapfel mit Namen Monkum und die Sträucher Euonymus Alatus und den Zwergfederbusch pflanzen lassen. Ich denke die beiden Sträucher werden sich ihren Platz im Beet erobern und es hoffentlich etwas pflegeleichter machen.

Soweit mein Osterspaziergang durch meinen Garten.  Ich wünsche euch eine schöne sonnenreiche Woche.

Diesen Post verlinke ich bei  Niwibo sucht Grün

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Buchvorstellung – Christoph Schlingensief – So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!

2009 erschien dieses Taschenbuch – Tagebuch einer Krebserkrankung –  von Christoph Schlingensief. Ich fand es im Bücherschrank meiner Tochter und habe es spontan gelesen. Im August 2010 starb Christoph Schlingensief. Wahrscheinlich ist er nur der älteren Generation noch in Erinnerung. Er war Filmregisseur und inszenierte bei den Bayreuther Richard- Wagner-Festspielen und an der Volksbühne Berlin. In dem Buch sind seine teilweise täglichen Gedanken von der Diagnose bis zur OP und der Anschlussbehandlung niedergeschrieben. Danach gibt es noch einige Tagebuchaufzeichnungen nach der Wiederkehr der Krankheit.

Es zeigt den Menschen mit seiner Hoffnung auf Heilung und mit seinen Zweifel und Ängsten auf das Ende des Lebens.

Christoph Schlingensief starb 2010 mit 49 Jahren an Lungenkrebs. Aufgrund seiner Initiative und seiner Vision entstand in Burkina Faso das Operndorf Afrika.

Hier gibt es einen Link vom Domradio über Christoph Schlingensief

Operndorf Afrika

Buch

Das Buch hat mich sehr beeindruckt.

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Regenrückhaltebecken mit verändertem Outfit

In unregelmäßigen Abständen berichte ich vom Regenrückhaltebecken. Vor einigen Wochen waren die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes wieder aktiv und haben die „zugelaufenen“ jungen Bäume dort gerodet. Mehrere Erlen hatten sich dort niedergelassen und sich schon zu kleinen Bäumen und Sträuchern entwickelt.

Nun sieht es dort wieder sehr „geordnet“ aus, was sicherlich wegen der Nutzung und Aufgabe des Rückhaltebeckens nötig war.

Die natürlichen „Rasenmäher“ sind zur Zeit auch wieder im Einsatz. Deshalb stelle ich hier einige Bilder davon vor.

Regenrückhaltebecken

 

„natürliche Rasenmäher“

 

Regenrückhaltebecken
Die Ziege lässt es sich schmecken.

 

Ziegen unterwegs

 

Regenrückhaltebecken
Regenrückhaltebecken

Rund um dieses eingezäunte Biotop haben sich verschiedene Bäume angesiedelt und bieten den Vögeln einen guten Rückzugsort.

Regenrückhaltebecken

 

Regenrückhaltebecken

 

Randstreifen außerhalb des Regenrückhaltebeckens

 

Weidenblüten

Leider ist es hier in den vergangenen Wochen wieder kalt geworden, Regen- und Hagelschauer haben auch zum ungemütlichen Wetter beigetragen.  An den warmen Tagen im März sind die Bienen schon fleißig geflogen, aber bei dieser Kälte bleiben sie in ihren Beuten. Es muss also zur anstehenden Obstbaumblüte dringend wärmer werden……..

Inzwischen haben wir schon den ersten Ostertag.  Gestern war das Wetter angenehm. Auch die Bienen sind um die Mittagszeit kräftig geflogen. Die ersten Obstbäume blühen schon, aber es muss dringend wärmer werden, damit die Blüten bestäubt werden und die Bienen länger unterwegs sein können.

Allen Lesern wünsche ich eine gute Zeit.

 

 

Plötzlich Frühlingswetter

Zum Geburtstag des Enkels verbrachte ich einige schöne Tage in Berlin. Dort war der Boden noch stark gefroren. Das musste ich feststellen, als ich die von zuhause mitgebrachten Schneeglöckchen dort zusammen mit dem Enkel einpflanzen wollte. Keine Chance….. So mussten sie kurzerhand in Töpfe gepflanzt werden.

Wieder zuhause angekommen, lockte mich die Sonne direkt nach draußen. Wegen der warmen Temperaturen flogen schon die Bienen, eine Hummel konnte ich im Bild festhalten.

Winterlinge

 

Krokusse

Bei der Umgestaltung der Beete vor zwei Jahren, wurde die Erde gründlich nach Zwiebeln durchsucht. Eigentlich dachte ich, dass wir alle Zwiebel entfernt hätten. Aber im letzten Jahr musste ich schon feststellen, dass dem nicht so war. Und in diesem Jahr haben sie sich noch weiter vermehrt und sehen eigentlich wunderschön aus.

Frühlingsblüher

 

Hummel unterwegs

 

Krokusse

 

Helleborus und Leberblümchen

 

Helleborus und Leberblümchen

 

Helleborus

 

Helleborus

 

Gartenmitbewohner

 

 

Sogar die Goldfische nahmen ein Sonnenbad.

Teich mit Goldfischen

Der Wetterbericht kündigt auch für die nächsten Tage frühlingshafte Temperaturen an. Genießt die Zeit.

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Glücksmomente

Buchvorstellungen – Bernhard Schlink „Das späte Leben“ und „Unser Tag ist heute“ von Virginie Grimaldi

Im Januar zu meinem Geburtstag fanden durch eine Freundin zwei Bücher den Weg zu mir. Nach einer Woche hatte ich beide bereits gelesen.

Einmal war es „Das späte Leben“ von Bernhard Schlink und „Unser Tag ist heute“ von Virginie Grimaldi.

Das späte Leben von Bernhard Schlink

Es handelt von einem 76jährigen Ehemann, verheiratet mit einer eigentlich viel zu jungen Frau, Vater eines noch kleinen Sohnes. Er wird von der Diagnose überrascht, dass er nur noch einige Monate zu leben hat. Was denkt man, was macht man, der Alltag läuft weiter ……..und noch spürt er die Krankheit nicht wirklich…..

Das Buch baut eine gewisse Spannung auf und zeigt auch, wie gut der Mensch erst verdrängen kann oder die Diagnose nicht so nah an sich rankommen lassen möchte. Aber letzten Endes bestimmt die Krankheit den Ablauf und der Mensch muss sich fügen.

Unser Tag ist heute

„Unser Tag ist heute“ von Virginie Grimaldi. Dieses Buch erinnert mich etwas an das Buch „Gemeinsam ist man weniger allein“ , welches ich vor Jahren gelesen habe.

Obwohl die Geschichten unterschiedlich sind. In diesem Buch ist der Hauptakteur eine alte Dame. Ihr Mann ist verstorben, sie vermisst ihn sehr und hält täglich auf dem Friedhof  Zwiesprache mit ihm. Allerdings muss sie sich eingestehen, dass das Geld nicht für die große Eigentumswohnung in Paris,  die sie zusammen bewohnt haben, reicht. Deshalb beschießt sie spontan, 1  Zimmer unterzuvermieten.  Somit trifft sie auf 2 junge Menschen, die beide das Zimmer mieten möchten. Anfänglich braucht man einige wenige Seiten, um den Sachverhalt richtig zu verstehen. Später ist aber alles klar und die Hauptdarsteller sind 3 Personen, deren Gedanken und Situationen jeweils personenbezogen geschildert werden.

Beide Bücher haben mir gut getan, mich auf andere Gedanken gebracht. Ich kann sie nur empfehlen.

Viel Freude beim Lesen.

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