Kleine Imkerschule und Aurorafalter

In diesem Jahr ist der Mai bisher für die Bienen – und auch für uns Menschen – zu kalt. Trotzdem haben einige Völker den Honigraum bereits gefüllt. Da muss dringend Abhilfe geschaffen und ein zweiter Honigraum aufgesetzt werden. Auch im Brutraum wird es eng für die Bienen. Das erfordert regelmäßige Kontrolle des Imkers, was bei diesem Wetter manchmal schwierig ist. Die Bienen sind nicht begeistert, wenn der Imker in die Beute schaut – da bleiben Bienenstiche nicht aus.

Voller Brutraum
Aurorafalter

Der Aurorafalter fliegt auf Wiesen und Feldern und wie das Bild zeigt, fliegt er auch in Gärten. Im Jahresverlauf kommt nur eine Generation von April bis Juni vor. Der Falter saugt Blütennektar und verweilt dabei teils sehr lange. Die Eier werden an der Blattunterseite von Wiesenschaumkraut, Kresse und Hellerkraut abgelegt. Nach 2 Wochen schlüpfen die Raupen. Ihre Entwicklung dauert 5 Wochen. Die Puppe überwintert.

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund.

Garten im Mai

Jetzt schreiben wir schon Mai. Der Mai verhält sich in diesem Jahr wie man es vom April erwartet – Er macht was er will. Regen, Wind, Sonne, Hagel und Schnee – alles war in den letzten Tagen möglich. Hier gab es am Samstag einen kurzen, kräftigen Hagelschauer. Am Sonntag blieb das Thermometer unter 12 Grad. In der Mittagszeit war es kurzfristig etwas wärmer und die Flugbienen nutzten die Sonnenstrahlen, um kurzfristig ihre Beuten zu verlassen.

Hagel im Mai

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat es hier gefroren – aber auch das ist für Mai keine Seltenheit. Es heißt nicht umsonst, dass man erst ab dem 15.Mai Sommerblumen pflanzt und Gurken in die Erde legt.

Im Garten sieht es schon sehr gut aus, alles ist gewachsen, die Lücken haben sich gefüllt……..seht selbst

Gartenspaziergang
Gartenspaziergang
Gartenspaziergang mit Katze
Akelei
Allium und Akelei
Aus den Apfelblüten sind schon kleine Fruchtansätze entstanden.

Das war mein heutiger Gartenrundgang. Ich wünsche allen Lesern eine schöne Woche – bleibt gesund.

Kreativ – nach langer Zeit

Die letzten vier Jahre sind – so fühlt es sich für mich an – wie im Flug vergangen. Anfang 2015 wechselte ich rüber ins „Rentnerleben“.

Habe mich auf WordPress eingelassen und bin mit meinem Blog gestartet. Dazu kam ehrenamtliche Arbeit, die mir ganz andere Horizonte eröffnete und mich sehr in Anspruch nahm und immer noch nimmt. Sie hat mir aber auch andere Welten erschlossen, wofür ich sehr dankbar bin. Aufgrund dieser Situation bin ich lange nicht mehr kreativ unterwegs gewesen.

Ich verfüge über ein größeres „Stoffdepot“ und habe in der Vergangenheit gerne Taschen u.ä. genäht. Meine jetzige selbstgenähte Tasche war vier Jahre mit mir gemeinsam unterwegs, sie hat schon etwas gelitten. Es gab in meinem Depot noch zwei zugeschnittene Exemplare. Auf eines dieser Exemplare habe ich mich jetzt wieder eingelassen und die Tasche fertiggenäht. Einige Abläufe hatte ich vergessen, einige Nähte mussten wieder aufgetrennt werden. Aber letztendlich wurde es doch vollbracht, die Erinnerung oder das Verständnis für den Ablauf – was zuerst wie genäht wird, wurde mir wieder bewusst. Schließlich ist es mein eigener Entwurf und es gibt keine schriftliche Anleitung dafür……………..

Schultertasche mit Blick in den Innenraum

Als Außenstoff habe ich in diesem Fall einen Jeansstoff verwendet. Ich habe aber auch schon Taschen aus Polsterstoff genäht. Zwischen Außen- und Innentasche wird Füllwatte aufgebügelt. Als Träger kamen bei dieser Tasche Gürtel zum Einsatz. Eine Handytasche sowie ein separates Fach für die Geldbörse sind im Innenraum vorhanden. Außerdem gibt es noch ein weiteres Fach außen – siehe Reißverschluss – für Papiere etc. Diese Tasche ist absolut „alltagstauglich“ und wird jetzt mit mir gemeinsam unterwegs sein.

Allen Lesern wünsche ich frohe Ostertage – bleibt gesund.

Es blüht und grünt

In der vergangenen Woche ist es hier wieder kalt geworden, Tagsüber bewegte sich das Thermometer teilweise unter 10 Grad und es wehte ein kalter Wind. Heute scheint ein wenig die Sonne, aber der Wetterbericht meldet erst für die nächste Woche wärmere Temperaturen.

Nein, ich möchte es nicht mehr so kalt haben. Die Obstbäume sind schon fast ganz aufgeblüht, der Kirschbaum im Garten hat schon Anfang April angefangen zu blühen, jetzt ist er gänzlich aufgeblüht, aber den Bienen ist es zu kalt……………..nur wenn die Sonne rauskommt fliegen sie.

Trotz der Kälte treibt die Natur, das Silberblatt ist bereits aufgeblüht, im Teich haben die Kröten schon abgelaicht und die ersten Kaulquappen sind schon geschlüpft.

Kirschbaum in Blüte
Mirabellenblüte
Tulpenknospen
Es wird grün………
Euphorbia
Anemone
Gartenimpressionen im April

Die Bienen haben wir Anfang April auch durchgesehen. In allen Kästen war Brut vorhanden, das lässt darauf schließen, dass in jedem Volk eine Königin ist. Bis auf eine haben wir sie leider nicht gefunden. Somit sind unsere Völker aber gut durch den Winter gekommen.

Nachwuchsimker

Warten wir also ab, was die nächsten Monate bringen………………………Regen, Sonne, Wind………….Wir Menschen sind von der Natur abhängig. Leider haben die Menschen das immer noch nicht verstanden, trotz Demos und unzähligen Hinweisen wollen die Mächtigen es nicht wahrhaben. Deshalb ist es um so wichtiger, dass jeder im Rahmen seiner kleinen Möglichkeiten sich für unsere Mutter Erde einsetzt.

“ Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.‘‘

Allen Lesern wünsche ich eine schöne neue neue Gartenwoche – bleibt gesund.

Bienen unterwegs

Pünktlich zum Frühlingsanfang erschien die Sonne nach den langen Regentagen. Menschen und Tiere sind wieder draußen unterwegs.

Wir waren für einige Tage in der Nähe von Nürnberg auf Besuch. Der Wettergott meinte es gut mit uns. Die Sonne schien, es war bereits T-Shirt-Wetter. Wir brauchten 3 Tage keinen Mantel. Allerdings am Montag, an unserem Abreisetag mussten wir den Wintermantel wieder aus dem Koffer holen.

Während eines Spazierganges sahen wir einen Wildbienenstand auf dem Platz des Lehrbienenstandes in Feucht und staunten, es wimmelte dort von unzähligen Wildbienen.

Wildbienenstand
Wildbienen im Anflug
Lehrbienenstand Feucht

Der Lehrbienenstand zeigt, dass es in Feucht einen aktiven Imkerverein gibt. Sie betreiben auch das Zeidelmuseum.

Weitere Informationen unter Zeidelmuseum

Zeidelmuseum in Freucht
Zeidelmuseum Feucht

Ich wünsche allen Lesern eine schöne Woche – bleibt gesund.