Nun ist der Mai schon da. Wie schnell doch alles geht……Da geht man durch den Garten und staunt nur, man möchte gar nicht weg. Ich freue mich jeden Morgen, wenn die Jalousien hochfahren und ich von meinem Wohnzimmerfenster wieder den Blick in meinen Garten genießen kann.
Akebia
Schildblattblüten – Darmera peltata
Tulpen
Rhabarber
Judasbart
Gartenblick
Beet mit Hosta
Storchenschnabel
Anemonen
Neue Bepflanzung der Töpfe für die Befestigung der Böschung – Das Efeu, welches über 20 Jahre dort wuchs, fiel den Schildläusen im letzten Jahr zum Opfer dar und musste entfernt werden.
Pause muss auch mal sein.
getopfter Storchenschnabel
Kaulquappen – wie jedes Jahr – die Kröten finden zuverlässig zum Teich zurück
Strauchpfingstrose
Rotkehlchen schaut zu
Gartenblick
Schwertlilie
Apfelblüte
Gartenblick
Gewächshaus mit Gurkenpflanzen
Gewächshaus mit Tomatenpflanzen
Hosta in Zinkwanne
Blick auf die Bienenkästen und die Sitzbank
Fliederstrauch
Soweit mein heutiger Gartenrundgang. Eine schöne Woche euch allen.
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Inzwischen ist wieder Hauptsaison bei den Imkern. Im Mai kann meistens das erste Mal im Jahr geschleudert werden. Die Bienenvölker sind im April und Mai stärker geworden. Die Honigräume wurden aufgesetzt und die Bienen bauen die Mittelwände aus, um Platz für den neuen Honig zu haben. Die Königin stiftet unermüdlich und es entstehen starke Völker. Der Imker kontrolliert regelmäßig, ob sich Weiselzellen im Bienenvolk befinden. Aus den Weiselzellen entstehen neue Königinnen. Und zwei oder mehrere Königinnen im Volk werden nicht geduldet. Da muss eine Königin ausziehen, das nennt man dann „schwärmen“. Sie nimmt einen Teil des Honigs und des Bienenvolkes mit und sucht sich eine neue Bleibe. Dann sind die Bienen und der Honig weg und der Imker hat nur noch ein geschwächtes Volk.
Im März mussten wir feststellen, dass 4 – eigentlich starke Völker – den Winter nicht überlebt haben.
Da müssen dann die Beuten abgeräumt werden. Teilweise war noch sehr viel Futter in den Waben. Alles hat mein Imker vom Bienenstand nach Hause geholt und bei mir abgestellt. Das bedeutete viel Arbeit.
Dampfwachsschmelze – Sie fasst ca. 10 bis 12 Waben und wird mit Wasserdampf betrieben.
geschmolzenes Wachs
Die Waben wurden mit Hilfe der Dampfwachsschmelze eingeschmolzen. Das Wachs wird gesammelt und kann in Zahlung gegeben werden oder man lässt daraus Mittelwände herstellen. Dann hat der Imker einen eigenen Wachskreislauf.
Waben nachdem sie in der Dampfwachsschmelze waren und anschließen händisch abgekratzt wurden. So sind sie aber noch nicht richtig sauber für den erneuten Einsatz. Deshalb koche ich sie nochmals mit Sodawasser aus.
Einkocher mit Rähmchen – Bei 8-90 Grad werden sie in Sodawasser 5 – 10 Min. ausgekocht und anschließend gebürstet und mit klarem Wasser abgespült.
ausgekochte, gesäuberte Rahmen
Ausgekochte Rähmchen, gebürstet und gespült mit klarem Wasser. Anschließend müssen sie noch richtig trocknen. Danach können sie wieder weiterverwendet werden. Mittelwände werden eingelötet und man kann sie wieder für die Honigräume oder Bruträume verwenden.
Das war mein heutiger Beitrag der kleinen Imkerschule. All diese Arbeiten sieht der Kunde nicht, wenn er ein Gas Honig kauft.
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Die ersten Obstbäume wie Kirsche und Pflaume sind inzwischen schon verblüht. Dafür stehen die Apfelbäume jetzt voll in Blüte.
In den letzten Tagen hatten wir herrliches Wetter. Sonnenstrahlen erhellen das Gemüt und es wird uns leicht ums Herz. Es macht Freude nach Draußen zu gehen. Es scheint, als könnte man den Stauden beim Wachsen zusehen.
Rhabarber
Tränendes Herz
Kirschbaum
Zierapfelbaum – neu in den Garten eingezogen
Kirschblüte
Rhabarber im neuen Gartenbeet
Sumpfdotterblume
Sumpfdotterblume
Schildblatt – Darmera Peltata – die Blüten sind jedes Jahr wieder eine Pracht
Blaukissen im Steinbeet
Tulpen & Co
Tulpen & Co – die Beete füllen sich
Beetansicht und exakt abgestochene Rasenkanten – Danke an meine fleißigen Helfer
Der Wettergott meinte es am Ostermontag gut mit uns. Die Sonne schien den ganzen Tag und seit einigen Tagen blühen die ersten Obstbäume.
Kirsche, Pflaume und Mirabelle haben bei mir im Garten schon teilweise ihre weißen Blütenblätter entfaltet. Erfahrungsgemäß stehen bis zum 23. April alle Bäume in voller Blüte. Das ist in meinem Garten die schönste Zeit.
Kirschblüte, teilweise noch geschlossen, aber vereinzelt schon aufgeblüht.
Kirschblüten
Pflaumenblüte
Kirschblüten
Felsenbirne in Blüte
Zierapfel – neu gepflanzter Baum
Lerchensporn in voller Blüte – hat sich selbst ausgesät
Rhabarber – wurde im letzten Jahr geteilt und umgepflanzt – ob die Ernte in diesem Jahr für einen Rhabarberkuchen reicht – die ersten Triebe sind schon da.
Es ist noch einiges zu tun im Garten. Aber die Fensterbänke und die Gartenbänke- und Liegen hat mein fleißiger Helfer bereits am Samstag gesäubert. Die Terrasse habe ich am Samstag mit einer im letzten Jahr gekauften elektrischen Fugenbürstenmaschine gesäubert. Ist trotzdem noch anstrengend und braucht auch viel Zeit, weil man mit der Maschine Fuge für Fuge abfahren muss. Danach muss alles gründlich gefegt werden. Sieht aber schon wieder gepflegter aus.
Ich habe noch einen neuen Baum – einen Zierapfel mit Namen Monkum und die Sträucher Euonymus Alatus und den Zwergfederbusch pflanzen lassen. Ich denke die beiden Sträucher werden sich ihren Platz im Beet erobern und es hoffentlich etwas pflegeleichter machen.
Soweit mein Osterspaziergang durch meinen Garten. Ich wünsche euch eine schöne sonnenreiche Woche.
2009 erschien dieses Taschenbuch – Tagebuch einer Krebserkrankung – von Christoph Schlingensief. Ich fand es im Bücherschrank meiner Tochter und habe es spontan gelesen. Im August 2010 starb Christoph Schlingensief. Wahrscheinlich ist er nur der älteren Generation noch in Erinnerung. Er war Filmregisseur und inszenierte bei den Bayreuther Richard- Wagner-Festspielen und an der Volksbühne Berlin. In dem Buch sind seine teilweise täglichen Gedanken von der Diagnose bis zur OP und der Anschlussbehandlung niedergeschrieben. Danach gibt es noch einige Tagebuchaufzeichnungen nach der Wiederkehr der Krankheit.
Es zeigt den Menschen mit seiner Hoffnung auf Heilung und mit seinen Zweifel und Ängsten auf das Ende des Lebens.
Christoph Schlingensief starb 2010 mit 49 Jahren an Lungenkrebs. Aufgrund seiner Initiative und seiner Vision entstand in Burkina Faso das Operndorf Afrika.