Buchvorstellung – Das Mädchen mit dem Drachen

Bücher von Laetitia Colombani habe ich hier schon vorgestellt, wie z.B. „Das Haus der Frauen„. Ich lese ihre Bücher gerne, sie sprechen mich an. So auch das letzte Buch von ihr „Das Mädchen mit dem Drachen“.

Es beschreibt wieder die Situation der Mädchen und Frauen und die Macht der Tradition. Die Tradition, die durch die Eltern aufrecht erhalten wird und die Mädchen unterdrückt und ihnen die Selbstbestimmung verwehrt. Es ist bedauerlich, dass die Mütter nicht oder nur selten in der Lage sind, sich der langen Tradition zu entziehen. Denn sie wissen, was sie ihren Töchtern damit antun, trotzdem halten sie an diesen Traditionen fest. Selten gelingt es deshalb den Töchtern, alleine aus der Unterdrückung auszubrechen.

Und die aktuellen Ereignisse im Iran zeigen hautnahe, wie Frauen unterdrückt werden und seit Jahrzehnten dagegen ankämpfen. Trotzdem gelingt es nicht, sich aus der Bevormundung zu befreien.

Ich habe mir einen Sonntag im September gegönnt, um diese Buch zu lesen. Je älter ich werde, umso weniger bin ich bereit, Bücher zu lesen, die mich nicht ansprechen. Ich kann es gar nicht richtig erklären. Ich habe einige Bücher hier liegen, die ich aber nach kurzer Zeit aus der Hand lege und auch nicht zu Ende lese.

Dieses Buch aber habe ich gerne gelesen.

Das Mädchen mit dem Drachen

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Die Woche im Rückblick und eine Buchvorstellung

* Der Post enthält unbezahlte Werbung wegen der Buchbesprechung.

Gerne lese ich bei Andrea den Wochenplausch. Dann frage ich mich manchmal, wie war denn meine Woche. Schon ist sie vorüber, es gab soviel, aber im Rückblick fällt mir die Erinnerung oft schwer.

Am Freitag vor einer Woche hatte ich endlich einen Termin beim Optiker, damit ich eine neue Brille erhalte, das Rezept lag schon lange bei mir. Da habe ich auch die Gelegenheit genutzt und mir ein neues Buch gekauft. Es sprang mir aufgrund seines Umschlags direkt ins Auge. Die Schriftstellerin war mir auch bekannt. Es war ein guter Griff, und ich kann es nur empfehlen.

Es ist von Laetitia Colombani „Das Haus der Frauen“. Laetitia Colombani hat auch das Buch „Der Zopf“ geschrieben, wovon ich auch schon begeistert war.

Das Haus der Frauen

Das Haus der Frauen spielt im Paris in der heutigen Zeit und im Paris von 1925. Es erzählt von verschiedenen Frauenschicksalen, von obdachlosen Frauen, von Migrantinnen und auch von erfolgreichen Frauen. Es hat mich auf 254 Seiten sehr angesprochen. Der Schreibstil von Laetitia Colombani ist klar und flüssig. Sie nimmt den Leser mit in zwei verschiedene Epochen.

So habe ich einige Stunden gelesen, aus meinem Wohnzimmerfenster geschaut und den tollen Ausblick in den Garten genossen.

Allium und Schwertlilie
Topf auf Steele umrangt von Wein
Gartenimpressionen
Alliumpracht
Teichufer
Mädelsüß

Nach dem frühlingshaften Wetter in der vorletzten Woche und am Wochenende fielen Montag, Dienstag und Mittwoch hier die Temperaturen, es kühlte sich merklich ab, nachts gab es Frost. Es gibt sie doch noch – die Eisheiligen.

Die überwiegende Wochenzeit habe ich in meine ehrenamtliche Tätigkeit investiert. Es gab in dieser Woche viel zu tun und zu regeln. Das Schreiben von sechs Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz wurde begleitet, Papiere mussten ausgefüllt werden, für die Krankenkasse, teilweise für einen Arbeitgeber usw.. Die Behörden sind alle geschlossen, aber per Mail ist Vieles zu erledigen, nicht nur in Coronazeiten. Es spart Zeit und Wege.

Den größten Teil des Donnerstages haben wir damit verbracht, die Bienen durch zu sehen. Wir haben zwei Ablegervölker eingerichtet und konnten auch schon verdeckelte Honigwaben entnehmen. Diese müssen jetzt zum Wochenende geschleudert werden.

Soweit meine Woche, bleibt gesund.

Den Wochenrückblick schicke ich zu Andrea Kaminrot . Wegen der Verlinkung ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.