Buchvorstellungen – Bernhard Schlink „Das späte Leben“ und „Unser Tag ist heute“ von Virginie Grimaldi

Im Januar zu meinem Geburtstag fanden durch eine Freundin zwei Bücher den Weg zu mir. Nach einer Woche hatte ich beide bereits gelesen.

Einmal war es „Das späte Leben“ von Bernhard Schlink und „Unser Tag ist heute“ von Virginie Grimaldi.

Das späte Leben von Bernhard Schlink

Es handelt von einem 76jährigen Ehemann, verheiratet mit einer eigentlich viel zu jungen Frau, Vater eines noch kleinen Sohnes. Er wird von der Diagnose überrascht, dass er nur noch einige Monate zu leben hat. Was denkt man, was macht man, der Alltag läuft weiter ……..und noch spürt er die Krankheit nicht wirklich…..

Das Buch baut eine gewisse Spannung auf und zeigt auch, wie gut der Mensch erst verdrängen kann oder die Diagnose nicht so nah an sich rankommen lassen möchte. Aber letzten Endes bestimmt die Krankheit den Ablauf und der Mensch muss sich fügen.

Unser Tag ist heute

„Unser Tag ist heute“ von Virginie Grimaldi. Dieses Buch erinnert mich etwas an das Buch „Gemeinsam ist man weniger allein“ , welches ich vor Jahren gelesen habe.

Obwohl die Geschichten unterschiedlich sind. In diesem Buch ist der Hauptakteur eine alte Dame. Ihr Mann ist verstorben, sie vermisst ihn sehr und hält täglich auf dem Friedhof  Zwiesprache mit ihm. Allerdings muss sie sich eingestehen, dass das Geld nicht für die große Eigentumswohnung in Paris,  die sie zusammen bewohnt haben, reicht. Deshalb beschießt sie spontan, 1  Zimmer unterzuvermieten.  Somit trifft sie auf 2 junge Menschen, die beide das Zimmer mieten möchten. Anfänglich braucht man einige wenige Seiten, um den Sachverhalt richtig zu verstehen. Später ist aber alles klar und die Hauptdarsteller sind 3 Personen, deren Gedanken und Situationen jeweils personenbezogen geschildert werden.

Beide Bücher haben mir gut getan, mich auf andere Gedanken gebracht. Ich kann sie nur empfehlen.

Viel Freude beim Lesen.

Wegen der Buchvorstellungen ist dieser Beitrag als Werbung zu kennzeichnen.

Buchvorstellung – Die vorletzte Frau

Vor einigen Wochen habe ich hier das Buch Marzahn Mon Amour vorgestellt.  Weil es mir so gut gefallen hat, konnte ich leider der gebundenen Ausgabe der gleichen Schriftstellerin nicht widerstehen und habe mir “ Die vorletzte Frau“ gekauft. Leider komme ich erst heute dazu, es vorzustellen. Ich habe es bereits Ende Jan./Anfang Febr. gelesen. Mir hat es gut gefallen, es ist spannend und interessant geschrieben. Es beschreib die zweite länger bestehende Beziehung der Schriftstellerin zu ihrem Partner. Als eine schwere Krankheit des Partners hinzukommt, muss die Beziehung neu überdacht und bewertet werden, was dann neue Entscheidungen fordert.

Die vorletzte Frau

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Buchvorstellung – MARZAHN MON AMOUR

Buchvorstellung  – MARZAHN MON AMOUR

von Katja Oskamp

Eine liebe Nachbarin gab mir dieses kleine Buch zum lesen. Ich war begeistert.

Buchvorstellung   Marzahn Mon Amour

Auf 143 Seiten schreibt die 1970 in Leipzig geborene Katja Oskamp über verschiedene Kunden, die zu ihr zur Fußpflege kommen. Die Fußpflegepraxis befindet sich in Berlin-Marzahn. Somit erfährt man auch einiges über den Stadtteil. Sie ist in der kleinen Praxis angestellt und berichtet vom Alltag mit ihren beiden Kolleginnen, von denen eine die Inhaberin des Salons ist.

Es ist kurzweilig geschrieben und spannend zu lesen. Sie beobachtet haarscharf und nimmt den Leser mit in die Fußbehandlungen der Kundinnen und Kunden.

Ein tolles Buch. Es hat mir sehr gut gefallen. Empfehlenswert!

Katja Oskamp hat Theaterwissenschaft studiert und war Dramaturgin am Volkstheater in Rostock. Es gibt die Romane Staubfängerin und Hellersdorfer Perle von ihr und den Erzählband Halbschwimmer.

 

Endlich mal wieder gelesen – Buchbesprechnung – Das Lied des Waldes

„Das Lied des Waldes“  von Klara Jahn habe ich Anfang Oktober innerhalb von einigen Tagen gelesen. Eine Freundin brachte es mir mit und nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, hat es mich nicht mehr losgelassen und ich habe mir zwei Tage „gegönnt“ an denen ich es ausgelesen habe.

Es spielt im Nürnberger Reichswald – den ich z. Teil kenne – weil mein Sohn in Nürnberg wohnt. Es erzählt auch von den Zeidlern, darüber habe ich bereits berichtet,  zum Nachlesen hier

Es erzählt die Geschichte einer jungen Frau – deren Elternhaus im Reichswald steht.

Es erzählt aber auch die Geschichte einer anderen jungen Frau – Anna Stromer – sie lebte im 14. Jahrhundert in Nürnberg. Sie war die Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns  und mit dem Nürnberger Wald auf geheimnisvolle Weise verbunden.

Das Buch nimmt den Leser mit in den Wald und führt ihm die Bedeutung sowie die Nutzung des Waldes vor Augen.

Das Lied des Waldes

 

Das Lied des Waldes

Viel Freude beim Lesen.

 

 

Buchvorstellung – Die Liebe an miesen Tagen – Ewald Arenz

Ewald Arenz hat ein neues Buch herausgebracht. Die Liebe an miesen Tagen ist der Titel. Weil mich sein Buch „Alte Sorten“ so begeistert hat, habe ich mir das neu erschienene gebundene Exemplar gekauft. Es kommt meiner Meinung nach nicht an den Roman Alte Sorten heran. Trotzdem liest es sich gut und baut in der zweiten Hälfte des Buches auch etwas Spannung auf..  In der ersten Hälfte wird die Begegnung der beiden Personen beschrieben, die sich sehen und ineinander verlieben. Er lässt seine bisherige Beziehung hinter sich und sie war sowieso solo. Dann kommt das Leben dazu, Arbeitsplatzwechsel, Ortswechsel und Krankheit. Eigentlich wären diese Probleme zu bewältigen, aber die Liebenden müssen erst einsehen, dass man auch Kompromisse eingehen muss und damit trotzdem glücklich werden kann. Es ist zumindest besser, als auf das Glück zu verzichten. Aber diese Einsicht muss erst wachsen.

 

Die Liebe an miesen Tagen

Viel Spaß beim lesen. Schreibt mir mal, wie es euch gefallen hat. Habt ihr es schon gelesen?

Wegen der Buchvorstellung ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen. Ich gebe hier meine persönliche und von niemanden honorierte Meinung zu dem Buch wieder.