Septembergarten

Es wird herbstlich im Garten. Die Asternblüte beginnt. Aber auch die Luft hat sich verändert. Es wird abends merklich kühler. Die Tage werden kürzer, um 20.30 Uhr ist es schon fast dunkel.

Aber ich liebe diese Zeit. Ich könnte stundenlang im Garten sitzen, alles betrachten und dem kleinen Wasserspiel zuhören. Aber wer kann das schon…….

Gott sei dank, haben wir in der letzten Woche hier kein Unwetter gehabt. Es hat zwar viel geregnet, einmal 50 L und in der Nacht nochmal 13 L. Unweit von hier stand die A2 unter Wasser und mit ihr Teile des nahegelegenen Städtchens Oelde.

Immer ist irgend etwas zu tun. Auch wenn man es etwas liegen lassen kann, irgendwann muss es doch erledigt werden. Der Sohn war eine Woche lang zuhause, hat im Homeoffice gearbeitet und mich wegen des tödlichen Verkehrsunfalles seines Vaters zum Gericht begleitet. Der Maler war da, um den Rolladenkasten wieder ordnungsgemäß zu tapezieren. Würde mein Mann noch leben, hätte er es selbst erledigt.

Die Bienen wurden heute morgen nochmals kontrolliert. Sie können dann in die Winterruhephase gehen. Wir haben nochmals eine Varroabehandlung durchgeführt.  Jetzt muss ich noch die entnommenen Waben mottendicht verstauen. Vorher lege ich sie eine Nacht  ins Gefrierfach. So können keine Motten überleben. Und dies und das ist noch zu erledigen. Aber morgen ist auch noch ein Tag….. Heute konnte ich den ersten Schmetterling mit der Kamera einfangen.  Kohlweißlinge habe ich schon im Garten beobachten können. Aber das Tagpfauenauge hat sich bisher nicht gezeigt.

Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen noch öfter die Möglichkeit habe und zu mindestens den großen Fuchs noch sehen werde. Eigentlich fliegen sie immer zur Asternblüte ein…..

Tagpfauenauge
Tagpfauenauge

Kohlweißling

Aber im Vergleich zu früheren Jahren gibt es bisher nur sehr wenige Schmetterlinge im Garten.

Bienen auf der Fetten Henne
Teich mit Wasserspiel
Herbstfärbung
Blühende  und duftende Cimicifuga
Cimicifuga
Cimicifuga
Cimicifuga mit Biene

Die Cimicifuga ist eine sehr eigenwillige und empfindliche Pflanze. Sie benötigt unbedingt einen schattigen Standort, weil ansonsten die Blätter verbrennen. Zu trocken mag sie es auch nicht. Sie möchte gerne ab und zu Wasser haben. Die ersten Pflanzen, die ich vor Jahren im Garten hatte, sind mir schon deshalb verloren gegangen. Ich mag ihren Duft. Es gibt sie mit dunklem Laub und mit grünem Blättern. Das erste Mal habe ich sie vor vielen Jahren in Holland in einem Garten gesehen. Inzwischen ist sie aber auch bei uns bekannt.

Liriope

Die Liriope blüht in diesem Jahr auch besonders gut.

Krötenlilie

gelbe Rispe

rosa Knöterich

Hosta und Farn

 

AsternSoweit mein heutiger Gartenrundgang.

Bleibt gesund und habt Freude mit den kleinen Dingen des Lebens.

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Andrea Kaminrot

Gartenwonne