Schwalben

In meiner Kindheit kamen sie im Frühling und verließen uns im Herbst – die Rauchschwalben. Früher waren sie fast auf jedem Hof zu finden. Es gab immer einen Spalt oder eine Öffnung wodurch  sie auf die „Tenne“ oder in den Stall fliegen konnten. Ihre Nester klebten sie unter die Decke, an einen Balken oder an eine Hauswand.

Heute findet man sie nicht mehr so oft, weil die Gebäude oft dicht verschlossen sind, es keinen Spalt mehr gibt, durch den sie fliegen können.

Bei meinem Bruder sind sie vor einigen Jahren wieder eingezogen. Heute habe ich die Gelegenheit genutzt und einige Fotos gemacht.

 

Schwalben
Schwalben – in luftiger Höhe

 

Schwalben
Hungrige Mäuler

 

Hungrige Mäuler
Hungrige Mäuler

 

Fütterung
Fütterung – endlich

 

Fütterung
Fütterung – immer noch nicht satt?

 

Schwalben
Schwalbennest – gebaut aus lehmiger Erdmasse, die mit Speichel durchsetzt wird. Zur Verstärkung werden Stroh und Haare mit eingearbeitet.

 

Aussichten
Schöne Aussichten

 

Schwalben
Schwalben auf der Dachrinne

Rauchschwalbe

Ein altes Sprichwort sagt: Wo Schwalben nisten ist das Glück zu Hause.

Eine alte Bauernregel sagt: Tieffliegende Schwalben bedeuten, es wird bald regnen.

Möge auch bei euch das Glück zu Hause sein, allen Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende.

 

5 Gedanken zu „Schwalben

  • 15. Juli 2017 um 23:10
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    Guten Abend Agnes,
    richtig schön deine Schwalbenfotos. Schwalben begleiten mich seit meiner Kindheit und ich freue mich jedes Jahr, wenn sie nach ihrem langen Flug aus Afrika wieder eintreffen – meistens um den 7. April (zum Namenstag Hermann).
    Mein Bruder gewährt ihnen nach wie vor Unterschlupf in Stall und Scheune, wo sie schnell mit Nestbau und Jungenaufzucht beschäftigt sind. Leider ist dies heute nicht mehr selbstverständlich; die jungen Landwirte halten ihre Ställe unter Verschluss (an erster Stelle aus hygienischen Gründen). Der Rückgang der Schwalbenpopulation wird schon seit einigen Jahren beobachtet.
    Ich freue mich immer, wenn ich sie auf den Stromleitungen zwitschernd in der Sonne sitzen sehe.
    Wünsche euch einen schönen Sonntag,
    Elisabeth

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  • 17. Juli 2017 um 0:20
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    Das ist ein wunderschöner Post, liebe Agnes, mit ganz tollen und berührenden Bildern.
    Ja, wer denkt heute noch an die Schwalben? Ich wüßte gar nicht, wann ich zuletzt eine gesehen habe. In meiner Kindheit in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein waren sie allgegenwärtig.
    Wie schön, dass die Schwalben bei Deinem Bruder eingezogen sind. Möge das Sprichwort sich bei ihm bewahrheiten.
    Liebe Grüße
    Edith

    Antworten
  • 18. Juli 2017 um 9:34
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    Hallo Agnes, ein wunderschöner Post mit tollen Fotos über Schwalben! Wir haben auf unserem Hof zum Glück noch sehr viele Schwalben und ich liebe es sehr, wenn ich sie bei ihren Flügen beobachten kann, irre wie schnell undd geschickt sie fliegen. und erst das Gezwitscher auf der Deele, vor allem, wenn der Nachwuchs flügge wird, herrlich!
    Der Rückgang der Population liegt aber nicht nur an den unwirtlichen Bedingungen auf den Höfen, es fehlt ihnen einfach auch an Baumaterial. Denn zum Nestbau brauchen Schwalben Mist! Richtig fetten Kuhmist am besten, eine Freundin hilft den Schwalben, indem sie sich beim Bauern einen Eimer Mist besorgt, dann bauen die Vögel ihre Nester auch unter Dachvorsprüngen oder Carports.
    Und ein weiterer bedrohender Faktor, auf den wir keinen Einfluss haben, ist der verstärkte Vogelfang im Süden. In Italien stehen kilometerlange Vogelfangzäune, da haben die Tiere oft keine Chance.
    Übrigens hätte ich jetzt Saatgut von der Gemüsemalve, Schick mir doch an meine Mailadresse eine Nachricht, dann schicke ich Dir gerne welches.
    Lieben Gruß von Beetschwester Conny 😉

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  • 27. Juli 2017 um 22:00
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    Liebe Agnes,
    eine wunderschöne Fotostrecke von den Rauchschwalben und ihren hungrigen Kleinen. Schon klasse, dass sie bei deinem Bruder ihren Lebensraum gefunden haben.
    Viele liebe Grüße, Marita

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  • 31. Juli 2017 um 8:29
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    Der Kuchen sieht ja seehr lecker aus. Ich hab schon lange keinen Kuchen mehr gebacken, weil ihn dann leider keiner isst. Drum freue ich mich immer, wenn ich irgendwo ein Stück angeboten bekomme.

    Sigrun

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