Buchbesprechung und Regenrückhaltebecken im Dezember

Heute möchte ich  ein Buch vorstellen, welches ich in den letzten zwei Wochen gelesen habe. Es hat nur 190 Seiten und am Anfang vermutet man noch, es gäbe nur Berichte über Familienstreitigkeiten, aber im weiteren Verlauf wird es doch ganz interessant.  Es ist eine Familiengeschichte aus der Sicht der Nichte erzählt. Es betrifft die Generation unserer Eltern, geboren um 1920.

In dieser Familie gab es drei Töchter, sehr zum Leidwesen des bestimmenden Vaters, der als drittes Kind einen Sohn wollte. Das bekam die Tochter – die eigentlich ein Sohn werden sollte – dann ein Leben lang zu spüren. Trotzdem ging sie ihren Weg und setzte ihre Nichte selbst nach ihrem Tode noch in Erstaunen. Es ist vor allem auch ein Gesellschaftsportrait der damaligen Zeit.

Die Autorin Ursula März erhielt einige Auszeichnungen für ihre Werke.

Tante Martl

 

Ich hatte auch eine Tante, geboren 1923, um die ich mich in den letzten Lebensjahren gekümmert habe und mit der ich immer guten Kontakt hatte. Sie reiste regelmäßig zu Weihnachten an. Für unsere Kinder war es selbstverständlich, dass die Tante Weihnachten kam. In vielen Punkten habe ich in dem Buch Parallelen  zum Leben meiner Tante gefunden. Auch sie war Lehrerin und ledig und obwohl ich einen guten Kontakt zu ihr hatte, blieb mir doch der Einblick in ihr Privatleben, verwehrt.  Einmal allerdings hat sich für mich die Gelegenheit ergeben, etwas mehr über meine Tante zu erfahren. Das Gymnasium, an dem sie ihr Leben lang beschäftigt war, feierte Jubiläum. Meine Tante war Anfang des 80.sten Lebensjahres, also schon länger in Pension und reiste nur aufgrund meiner Überredungskünste mit mir zu dem Jubiläum an. Aber das Treffen mit ihren früheren Schülerinnen, die zum Teil auch schon die Lebensmitte überschritten hatten, war Balsam für ihre Seele. Ich war sehr erstaunt über das große Ansehen, welches meine Tante bei den ehemaligen Schülerinnen genoss und wie man ihre fortschrittliche Unterrichtsweise lobte.

Diesen Beitrag verlinke ich bei Andrea Kaminrot . Der Beitrag ist deshalb als Werbung zu kennzeichnen.

In dieser Woche hatten wir hier einige schöne sonnige Tage. Da habe ich noch schnell einige Bilder vom Regenrückhaltebecken gemacht.

Regenrückhaltebecken
Regenrückhaltebecken im Dezember

 

Dezember Ansicht Regenrückhaltebecken

 

Schilflandschaft

 

Zugewuchert das Regenrückhaltebecken

 

Weidenstrauch

Damit verabschiede ich mich und wünsche euch einen schönen vierten Advent – bleibt gesund.

 

 

 

Kerzenschein, Engelschar und Plätzchenduft

Weihnachten steht vor der Tür……. Nicht mehr lange, dann sind die Feiertage da. Jeder empfindet es anders. Ich bin kein großer Fan von Weihnachten. Aber an den Lichtern, die überall leuchten in dieser dunklen Jahreszeit erfreue ich mich. Gewisse Vorbereitungen, wie Plätzchen backen  und einige kleine Geschenke für liebe Menschen zusammenstellen,  sind noch angesagt. Die Kinder wohnen weit weg, abwarten ob sie kommen……….

Es wird nur noch über Corona gesprochen, egal welche Nachrichten man hört. Obwohl es auch noch viele andere Probleme auf der Welt gibt. Neu ausgebrochene Kriege erwähnt man nur noch am Rande. Und der Innenminister einer „christlichen Partei“ lässt einen Abschiebestopp auslaufen, um Wähler aus einer bestimmten Richtung zu gewinnen. Die Warnung und die Bedenken von Amnesty wird will man nicht hören.

Und die Welthungerhilfe warnt jetzt schon vor der Not, die diese Pandemie einigen Teilen der Welt im nächsten Jahr bescheren wird.

Und jetzt erreicht uns heute noch der Lockdown…….Die Kindergärten schließen schon ab Montag – obwohl nicht erwiesen ist, dass sie eine große Infektionsquelle sind – Ich bin schon der Meinung, dass wir alle vorsichtig sein müssen, Abstand halten usw. ……..

 

 

Engel
Engel

Meine Engel – bereits im letzten Jahr aus Mohnkapsel entstanden – sind aus dem Keller wieder ins Wohnzimmer gezogen.

Amaryllis
Amaryllis

Zur Adventszeit kaufe ich immer einige Amarylliszwiebel. Die werden mit Moos umwickelt und in Glasbehälter  gepflanzt und sind eine dankbare Tischdekoration. Den  Engel habe ich im letzten Jahr auf unserer Griechenlandreise erworben. Es handelt sich um eine Ikonenmalerei. Auch  Zapfen und Weihnachtsbaum sind aus dem letzten Jahr.

Spritzgebäck

Schon unsere Grossmütter backten Spritzgebäck zu Weihnachten. Meine Mutter gab statt Butter immer Grieben dazu – Kennt das noch jemand ?  Grieben ist der Ausdruck für ausgelassene Speckwürfel. In meiner Kindheit schlachtete man im Winter zuhause und meine Mutter verarbeitete an 2 bis 3 Tagen das Schwein, es wurde Wurstebrot, Leberwurst Mettwurst etc. gemacht. Seinerzeit wurden die Kotelett angebraten und nach dem Auskühlen in Gläser eingekocht. Von dem ausgelassenen Fett  hatte man dann Grieben übrig und verwendete sie als Zutat für Spritzgebäck. Ich verwende heute natürlich Butter, aber  immer noch den alten Alexander Fleischwolf meiner Großmutter, um den Teig für das Spritzgebäck durchzudrehen. Ich nehme mir jedes Jahr vor, mir eine neue Küchenmaschine zu kaufen, die auch einen Zusatz für Spritzgebäck hat, aber dann ist plötzlich schon wieder Weihnachten….

 

Fleischwolf

 

Meise – Gartenmitbewohner

Was können wir uns glücklich schätzen, dass wir einen Garten haben in dieser Zeit.

Allen Lesern wünsche ich einen schönen dritten Advent –  bleibt gesund.

 

 

Winterbirnen, Eisblumen und Raureif

Ich zeige heute einige Bilder von meiner kurzen Radtour, die ich am ersten Advent unternommen habe. Die Temperaturen bewegten sich in der Nacht davor unter dem Gefrierpunkt und demzufolge sah es am nächsten Tag an einigen Stellen – die die Sonne nicht erreichte – noch zauberhaft aus.  Aber die Sonne strahlte um die Mittagszeit und bescherte uns so einen sonnigen ersten Advent.

 

Raureif
Raureif

Besonders gestaunt habe ich, als ich den großen Birnbaum mit seinen vielen Früchten sah. Es handelt sich um wahrscheinlich um Winterbirnen, die erst im Dezember erntereif sind.

Winterbirnen
Winterbirnen

 

Winterbirnen
Winterbirnen

 

Winterbirnen

 

Bildstock
Bildstock

 

Kopfweide
Kopfweide

 

Graben
gefrorener Graben

 

Dünne Eisschicht auf dem Wasser

 

Wegekreuz
Wegekreuz – gibt es hier in den Bauernschaften viel

 

Bildstock

 

Eiche
Eiche – Anfang Dezember noch mit vollem Laub

 

Schafe 

 

Schafe
Mittagspause

Die folgenden Bilder habe ich einige Tage später aufgenommen, als es des Nachts nochmal gefroren hatte.

Kirschbaum im Dezember

 

Garten
Frostiger Garten

 

Frostiger Niederschlag
Frostiger Niederschlag

 

Gartenimpressionen

 

Feuerschale
Feuerschale

Heute, am 2. Advent ist es hier grau, nasskalt und regnerisch. Da machen wir es uns in der warmen Stube gemütlich, zünden die 2. Kerze an und genießen unseren Kaffee.

Habt eine schöne Woche – bleibt gesund.

Weihnachtskaktus

Wer schon länger bei mir liest, erinnert sich sicher noch an die Geschichte vom „vergessenen Kaktus„. Das liegt zwar schon drei Jahre zurück – unglaublich, wie die Zeit vergeht – aber weil der Kaktus zur Zeit wieder prächtig blüht, möchte ich ihn nochmals in Erinnerung rufen und zeige einige Bilder von ihm.  Topfblumen in dieser Art entsprechen nicht dem allgemeinen Modetrend – sie stammen aus einer anderen Zeit……………Vielleicht liegt es auch daran, dass solche Pflanzen Zuwendung (regelmäßiges  Gießen) und Pflege und Platz benötigen, was nicht dem minimalistischen Trend  entspricht.  Die ursprüngliche Besitzerin dieser Pflanze, eine betagte Dame, ist schon vor einigen Jahren verstorben. Ich habe sie nicht gekannt, der Kaktus ist über ihre Tochter zu mir gekommen – wie in der Verlinkung zu lesen ist.

In diesem Jahr blüht er besonders früh. Den Sommer über hat er draußen im Schatten gestanden. Ich habe ihn vor vier Wochen reingeholt und dafür bedankt er sich jetzt mit seinen herrlichen Blüten.

 

Weihnachtskaktus
Weihnachtskaktus

 

Weihnachtskaktus
Weihnachtskaktus

 

Weihnachtskaktus
Weihnachtskaktus

 

Weihnachtskaktus
Weihnachtskaktus

 

Weihnachtskaktus
Weihnachtskaktus mit Blüten

Allen Lesern wünsche ich einen schönen ersten Advent – bleibt gesund.

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Spaziergang rund um Schloss Westerwinkel

Auch der November kann noch schöne Tage haben. So war es vor zwei Wochen am Sonntag. Der Lockdown zwang die Menschen zu Hause zu bleiben oder sich nach Alternativen des „Alleinseins“ um zusehen. So gewinnen die Außenbereiche, Wald und Wiesen wieder an Bedeutung. Viele Menschen waren zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs in Mutter Natur, so dass es auch da schon etwas enger wurde. Aber hier bei uns im ländlichen Raum ist noch Platz genug. So waren auch wir letzten Sonntag unterwegs, rund um das Wasserschloss Westerwinkel.

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Aussicht auf Schloss Westerwinkel

Aussicht auf Schloss Westerwinkel

Aussenansicht

 

Baumruine

 

gestorbener Baumgigant

 

Enten unterwegs

 

Schlossansicht

 

Aussenansicht Westerwinkel

 

Zugbrücke

 

Ansicht vom Innenhof

 

Schloss Westerwinkel

 

Schloss Westerwinkel

 

Baumgigant

 

Kraniche immer noch unterwegs

Soweit unser Sonntagsspaziergang – bleibt gesund.