Weihnachtszeit – Lichterzeit

Zum 2. Advent zeige ich euch meinen Stern, der jeden Abend im Garten leuchtet. Der GG hat ihn noch geschweißt und mit der Lichterkette umwickelt. Im Dezember 2022 wurde bei mir eingebrochen. Da fühlten sich die Einbrecher durch das Licht gestört und schnitten die Lichterkette durch. Einer meiner fleißigen Helfer hat sie wieder zusammengelötet und seitdem erstrahlt sie wieder in der dunklen Jahreszeit.

Stern an der Schuppenwand

 

leuchtender Stern

 

leuchtender Stern

 

Stern

Eine gern gelesene Zeitschrift, die alle 2 Monate erscheint und von einem Verlag aus Münster herausgegeben wird, stellte in ihrer Weihnachtsausgabe u.a. eine selbstgemachte Krippe vor. Diese gefiel mir sofort, besonders weil sie nicht soviel Platz in Anspruch nimmt. Ich besitze zwar eine umfangreiche Krippe mit Stall usw.. Sie wurde angeschafft, als die Kinder noch klein waren und  jedes Jahr unter dem Weihnachtsbaum aufgestellt. Die Kinder sind inzwischen erwachsen und seit mein Mann nicht mehr lebt, gibt es bei mir keinen Weihnachtsbaum mehr.

Diese kleine, in der Zeitschrift abgebildete Krippe, kann ich mir gut für den Enkel vorstellen. In den heutigen Wohnungen ist Platz kostbar und unsere Familienkrippe wäre viel zu groß.

Ein Stall (bestehend aus Tonpapier mit Pappe abgesetzt) und 7 Figuren sowie Ochs und Esel und einige Schafe werden nächste Woche auf die Reise nach Berlin gehen. Nach langer Zeit habe ich mal wieder gebastelt, heute sagt man ja DIY/ selbermachen. War schon Arbeit und hat einige Zeit gekostet. Für die Figuren musste ich 4 cm dicke und 11 cm lange Holzstücke aus Nusszweigen sägen. Die Nusszweige draußen in einer Hecke abzusägen und nach Hause zu holen, dass war alleine schon Arbeit. Dann wurden die Figuren mit Filzmänteln eingekleidet und mit Holzkugeln für die Köpfe versehen. Die ganze Aktion hat schon einiges an Zeit in Anspruch genommen. Jetzt kann ich nur hoffen, dass  die Tochterfamilie und der fast vierjährige Enkel auch Gefallen daran finden.

gebastelte Krippe – die Könige haben auf dem Foto noch keine Kronen

Krippen – die rechten Figuren sind fertig, auch die Könige tragen jetzt Kronen oder Turban, – bei den linken Figuren müssen teilweise die Haare noch aufgemalt werden und die Kronen muss ich noch zuschneiden und aufkleben.

Krippe – das Kind und die Krippe fehlen noch – aber noch ist nicht Weihnachten.

Allen Lesern wünsche ich einen schönen zweiten Advent.

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Samstagsplausch

Nähen und blühendes Regenrückhaltebecken

Die Welt dreht sich weiter, jedem Abend folgt ein neuer Morgen……Für die Menschen, die von Bomben und Panzern bedroht werden und um ihr Überleben bangen, wird das kein Trost sein. Die Bomben hinterlassen Zerstörung und Kummer……, ich denke, wer nicht betroffen ist, kann es sich nicht vorstellen. Man muss es sich mal ganz praktisch vorstellen. Dein Haus und deine Stadt werden von Bomben getroffen. Es gibt ab sofort kein Wasser und keinen Strom mehr. Füher gab es in den Häusern noch Handpumpen, mit denen man Wasser punpen konnte oder es gab Kohleherde, die dann noch funktionierten. Heute gibt es das nicht mehr. Wenn die Infrastruktur beschädigt ist, funktioniert nichts mehr.

Ich muss immer noch an den Satz meiner Mutter denken, wie sie im Krieg als junge Frau mit dem Fahrrad durch das zerstörte Münster geradelt ist. Sie wollte von Burgsteinfurt, wo sie im Arbeitsdienst war, nach Werne zu ihren Eltern. Sie ist seinerzeit gut in Werne angekommen, was keine Selbstverständlichkeit war. Sie war zwar nicht auf der Flucht, musste aber auch mit der Angst vor den Bomben und Zerstörung leben. Heute haben wieder Menschen in Europa Angst vor Bomben und Zerstörung. Auch 2015/2016 und auch später waren Menschen auf der Flucht. Man denke nur an das zerstörte Aleppo und dann in 2021 gab es Krieg in Äthopien, wo der eigene Staat die Volksgruppe der Tigray angegriffen hat. Immer sind die Schwachen der Willkür einiger Despoten ausgesetzt. Aber wer hätte gedacht, dass es nochmal Krieg in Europa geben würde. Aus zwei Weltkriegen sollte man doch gelernt haben. Aber da haben wir uns wohl alle getäuscht.

Und trotzdem dreht sich die Welt weiter, Kinder werden geboren. So wurde im Februar unser Enkelkind in Berlin geboren, einige Tage vor der eigentlich errechneten Zeit.  Wir freuen uns über den neuen Erdenbürger.

Für einen anderen, schon etwas länger auf dieser Welt anwesenden Erdenbürger habe ich jetzt eine kleine Jeans genäht. Ich musste mich erst wieder einfinden. Habe lange keine Schnittmuster mehr kopiert. Ich hätte die Hose noch mehr aufpeppen können, evtl. farbig absteppen, aber ich wollte auch erst mal sehen, wie sie sitzt. Sie paßt perfekt und das freut mich .

Für das Enkelchen habe ich eine Decke genäht.  Sie eignet sich später zum Unterlegen auf dem Fussboden. Und habe den Vorsatz gefaßt, in Zukunft wieder etwas mehr zu nähen. Kleine Kinderhosen, Thirts oder Mützen bieten sich da ja an. Mal sehen, wie es mit der Zeit paßt.

Decke
Decke
Jeans in Größe 92
Kinderjeans

Heute morgen sah es in der Nähe unseres Regenrückhaltebeckens sonderbar aus. Erst dachte ich es hätte geschneit, weil der Bürgersteig weißlich aussah. Aber es handelte sich um den Blütenstaub des Schilffrohrkolbens.

Blühende Gräser
Rohrkolbenschilff in Blüte
Weide in Blüte
Blütenfäden vom Schilff auf den Weidenästen
Regenrückhaltebecken mit Schilff bewachsen
Regenrückhaltebecken
Bürgersteig mit Blütenstaub
Bürgersteig mit Blütenstaub

Im Garten sind die Helleborus jetzt voll aufgeblüht.

Helleborus
Leberblümchen
Teich noch mit Eisschicht überzogen

Mein Wunsch Frieden für die Welt – bleibt gesund.

Da ich diesen Post schnell zum Samstagsplausch von Andrea schicke, ist er als Werbung zu kennzeichnen.

 

Kreativ – nach langer Zeit

Die letzten vier Jahre sind – so fühlt es sich für mich an – wie im Flug vergangen. Anfang 2015 wechselte ich rüber ins „Rentnerleben“.

Habe mich auf WordPress eingelassen und bin mit meinem Blog gestartet. Dazu kam ehrenamtliche Arbeit, die mir ganz andere Horizonte eröffnete und mich sehr in Anspruch nahm und immer noch nimmt. Sie hat mir aber auch andere Welten erschlossen, wofür ich sehr dankbar bin. Aufgrund dieser Situation bin ich lange nicht mehr kreativ unterwegs gewesen.

Ich verfüge über ein größeres „Stoffdepot“ und habe in der Vergangenheit gerne Taschen u.ä. genäht. Meine jetzige selbstgenähte Tasche war vier Jahre mit mir gemeinsam unterwegs, sie hat schon etwas gelitten. Es gab in meinem Depot noch zwei zugeschnittene Exemplare. Auf eines dieser Exemplare habe ich mich jetzt wieder eingelassen und die Tasche fertiggenäht. Einige Abläufe hatte ich vergessen, einige Nähte mussten wieder aufgetrennt werden. Aber letztendlich wurde es doch vollbracht, die Erinnerung oder das Verständnis für den Ablauf – was zuerst wie genäht wird, wurde mir wieder bewusst. Schließlich ist es mein eigener Entwurf und es gibt keine schriftliche Anleitung dafür……………..

 

Schultertasche mit Blick in den Innenraum

Als Außenstoff habe ich in diesem Fall einen Jeansstoff verwendet. Ich habe aber auch schon Taschen aus Polsterstoff genäht. Zwischen Außen- und Innentasche wird Füllwatte aufgebügelt. Als Träger kamen bei dieser Tasche Gürtel zum Einsatz. Eine Handytasche sowie ein separates Fach für die Geldbörse sind im Innenraum vorhanden. Außerdem gibt es noch ein weiteres Fach außen – siehe Reißverschluss – für Papiere etc. Diese Tasche ist absolut „alltagstauglich“ und wird jetzt mit mir gemeinsam unterwegs sein.

Allen Lesern wünsche ich frohe Ostertage – bleibt gesund.

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